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Man wacht morgens auf und der ganze Kiefer ist angespannt und tut weh –
Grund dafür ist das Zähneknirschen. Mittlerweile gehört das
Zähneknirschen zum Nachtalltag, denn jeder Dritte soll davon, gerade in
der Nacht, betroffen sein. Was aber macht die Menschen so zerknirscht
und warum steigt die Zahl der Knirscher stetig an? Die Ursache für das
Symptom liegt auf der Hand: Stress und noch mehr Stress. Das Leben
fordert viel von einem und da man im Alltag funktionieren muss und
keine Zeit zum verdauen hat, wird es so lange ausgehalten und
runtergeschluckt, bis man unbewusst die Nacht nutzt, um über
unerledigte Dinge oder Probleme mit den Zähnen zu knirschen und es
durch Backenkauen verarbeitet. Die Stressgeplagten müssen dann
allerdings zum Zahnarzt, der eventuelle Schädigungen prüft und eine
Knirschschiene anfertigen kann, welches die Zähne in der Nacht schützt.
Allerdings wird diese Zusatzleistung nicht von den gesetzlichen
Krankenkassen abgedeckt und wer davon betroffen ist, sollte eine Zahnzusatzversicherung
abschließen. Sie ist zu moderaten Beiträgen erhältlich, deckt aber
gleichzeitig die anfallenden Zahnarztkosten ab. Das die Knirscher eine
Schiene brauchen, wird klar, wenn man bedenkt, was für ein enormer
Druck durch das ständige Reiben auf die Zähne entsteht und im Ernstfall
die betroffenen Zähne sogar abbrechen können. Mit der
Zahnzusatzversicherung stellt die Anfertigung einer Kauschiene auch
kein Problem da und sollte in jedem Fall vom Patienten in Anspruch
genommen werden.
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